Gedanken der Regisseurin


Das Theater ist eine Schule des Lachens, des Weinens und gleichzeitig ist es die Bühne für erlebbare Illusionen und Träume, die für eine kurze Zeit Wirklichkeit werden.Eine Inszenierung stellt ein eigenständiges künstlerisches Werk dar und bedarf der verschiedensten Fähigkeiten aller beteiligten Vereinsmitglieder. Das Entwickeln und Fördern des «Wir-Gefühls» ist in einem Theaterverein und insbesondere während einer Produktion unumgänglich. Der Prozess des gemeinsamen Schaffens von vielen begeisterten,mit dem «Theatervirus» infizierten Frauen und Männern hat eine spezielle Faszination.

Die Motivation für die Produktion und Aufführung einer Freilichtfassung liegt darin, das
bestbekannte Bühnenstück wieder aufleben zu lassen und dorthin zu bringen, wo es
inhaltlich hingehört – nämlich inmitten lebhafter Bauernbetriebe. Für das Schwander
Theater eine willkommene Herausforderung.

Unter freiem Himmel Theater zu spielen ist für jeden Verein ein ganz spezielles
Erlebnis. Seien Sie mit uns dabei, verehrtes Publikum, beim Spaziergang zum
Aufführungsort mit Sicht auf ein herrliches Natur-Panorama und auf unzählige
Bergspitzen. Freuen Sie sich auf unterhaltsame Stunden im Schwander Theater – mit
erlebbaren Illusionen.

Ich wünsche Ihnen einen traumhaft schönen, unvergesslichen Abend in der Schwendi.

Marie Theres von Wyl-Berwert

Marie-Theres von Wyl-Berwert wurde 1960 geboren. Sie ist verheiratet
und Mutter zweier Kinder. Ihre ersten Theaterschrittemachte sie 1976 beim im selben Jahr neu gegründeten Schwander Theater mit einer kleinen Rolle im Stück «Näbel uberem See». In den letzten 35 Jahren durfte die passionierte Laiendarstellerin unter der Regie von Damian Berchtold, Adrian Hossli, Franziska Senn, Knut Kaulitz und Ursula Hildebrand einige interessante Rollen verkörpern. 1984 beschritt sie
mit einem Regie-Grundlagenkurs erstmals neuen Theaterboden. Seither vertieft sie ihr Wissen laufend mit Weiterbildungskursen des ZSV in den Sparten Schauspiel, Improvisation und verschiedenen Theatertechniken. Das eigentliche Regiehandwerk erlernte sie in verschiedenen Workshops bei Peter Leu, Werner Imfeld, Reto Lang, Renate Adam,Harry Wehrli und Ruedi Widtmann. Praktische Erfahrung erlangte sie bald darauf als Regie-Assistentin, Mitglied der Stückwahlkommission und als Produktionsleiterin.Bisherige Produktionen: Edelstei und Lumpe, Belinda, Pepino (Musicalproduktion in Zusammenarbeit mit der Schule Stalden), D’Wäberi, (Stück von Marie von Ah, Widi Marie, anlässlich des Älplerjubiläums in Stalden), Baby Hamilton, Katharina Knie